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Malen mit der Kamera

Malen mit der Kamera - wie geht das?

Erst mal kann ich dich beruhigen - es ist wirklich keine Zauberei und ich bin überzeugt, dass auch du die schönsten Gemälde mit der Kamera zaubern kannst. Das Geheimnis dabei ist: du brauchst eine möglichst lange Belichtungszeit.
In dieser Zeit - ich spreche hier von ca. 1/8 Sekunde bis etwa 2 Sekunden bewegst du die Kamera von oben nach unten, links nach rechts oder drehst sie im Kreis um ein Motiv herum.
Wichtig dabei ist: es sollte draußen nicht zu hell sein, sonst bekommst du keine lange Belichtungszeit und deine Fotos werden überbelichtet. Hier wäre die Lösung ein Graufilter.

Die Kameraeinstellungen beim Malen mit der Kamera

Erst mal: Raus aus der Vollautomatik (am Programmwählrad ist das meist ein grünes A). Schalte um auf die Blendenvorwahl (= Zeitautomatik). Auch diese hat den Buchstaben A oder Av, also nicht verwechseln. Das A steht für Aperture (das ist die Öffnung der Blende), der Buchstabe v für value, also den Wert.
  • Bei eingestellter Blendenvorwahl A oder Av schließe nun die Blende möglichst stark (du weißt schon: kleine Öffnung, große Zahl). Je nach Objektiv kann das Blende f/8, 11, 16, 22 oder höher sein, je größer die Zahl, ums besser. Denn so erreichst du eine längere Belichtungszeit. Die Kamera sucht nun automatisch die passende Zeit dazu.
  • Möchtest du dein Bild heller haben, kannst du mit der +/- Taste (Belichtungskorrektur) in den Plusbereich drehen. Dadurch wird die Belichtungszeit noch einmal länger.
  • Wenn du schon mehr Erfahrung hast, kannst du auch den manuellen Modus M wählen und Blende und Zeit getrennt einstellen. Dann funktioniert die Belichtungskorrektur nicht mehr, sondern du steuerst die Helligkeit über die Verlängerung der der Belichtungszeit.
  • Die ISO-Einstellung darf nicht auf Automatik stehen. Schalte die Automatik im Menü der Kamera aus und stelle die ISO auf eine möglichst niedrige Zahl ein (ISO 100 oder 200). Dadurch wird auch eine längere Belichtungszeit möglich.

Das eigentliche Malen mit der Kamera

Nun stelle mit dem Autofokus auf ein Motiv scharf, lasse den Finger auf dem halb durchgedrückten Auslöser, bewege die Kamera und löse in dieser Bewegung aus, indem du den Auslöser ganz durchdrückst. Wenn du zuerst auslöst und dann erst die Kamera drehst oder ziehst, klappt es meist nicht so gut.
Wenn du strahlenförmige Muster um dein Motiv in der Mitte willst, brauchst du ein Stativ und ein Zoom-Objektiv (z.B. 70-200mm oder genauso gut z.B. 18-250mm). Du stellst auch hier erst scharf und direkt nach dem Auslösen drehst du den Zoomring des Objektivs - am besten von der kleineren Brennweite (z.B. 70mm) zur größeren (z.B. 200mm).

Verschönere deine Wohnung mit eigenen Gemälden

Toll wirken solche Motive, wenn du sie auf Leinwand vergrößern lässt und damit deine Wohnung ausstattest. Wundere dich nicht, wenn du dann gefragt wirst, ob du dieses Bild gemalt hast.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Experimentieren!
Dein Fototrainer Georg Schraml

Damit du einen Eindruck bekommst, hier ein paar Bildbeispiele

Georg Schraml

Geschrieben von : Georg Schraml

Georg Schraml ist Gründer von "Fotografieren verbindet". Seine Fotografischen Schwerpunkte sind Fototrainings (Seminare, Workshops, Fotoreisen), Porträtfotografie und Meditative Fotografie.

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